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Londonbeat
Heute fand ich beim Aufräumen eine Postkarte von dir aus England. Sie ist von 1991. Du schriebst: LONDON BEAT(S) WHEREVER I GO: „I’VE BEEN THINKING ABOUT YOU“. Sofort hatte ich wieder diese Melodie im Kopf und musste an dich denken. Schön, dass wir immer noch Freunde sind. Aber was ist eigentlich aus dieser Band geworden? Gibt es Londonbeat noch? Und haben sie vielleicht mal wieder einen neuen Hit am Start? Du fehlst mir. Lass uns mal wieder zusammen Musik hören. Vielleicht von Londonbeat?

Die Welt ist unruhig – im Internet-Zeitalter verändert sich alles in einem so rasanten Tempo, dass man kaum noch nachkommt, wenn man sich nicht tagtäglich abhetzt, um ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Da ist das Bedürfnis zwischen all dem Unbekannten etwas Vertrautes zu entdecken umso größer. Wie schön ist es, plötzlich alte Freunde wieder zu treffen, kurz mit ihnen von alten Zeiten zu schwärmen und dann zu erfahren, wo sie inzwischen stehen und welche Pläne sie haben. Wunderbar zu erfahren, dass die anderen sich in all den Jahren weiter entwickelt haben - genau wie man selbst - und man erneut von dieser gemeinsamen Basis aus zusammen weiter schreiten kann. Die Begegnung mit Londonbeat im Jahre 2003 ist so eine.

„Die deutschen Fans sind die treuesten, deshalb unterschreiben auch immer mehr internationale Künstler direkt in Deutschland ihren Plattenvertrag – wie Bootsy Collins, Smokey, Chris Rea oder die Soultans. Außerdem gehören die deutschen Aufnahmestudios zu den Besten. Dann waren es deutsche Produzenten, die bewiesen, dass Künstler wie Tom Jones durchaus auch heute noch jugendkompatibel sind. Und letztendlich hat nun Coconut Records so lange an unsere Tür geklopft, bis wir schließlich aufgemacht haben“, lacht Jimmy “Helmsey” Helms. Der Leadsänger gehört neben Jimmy “Chirpy” Chambers zu den beiden Konstanten bei Londonbeat. Hinzu gekommen sind nun Miles Upshaw (Gitarre/Bass) und Marc Goldschmitz (Gitarre). Keiner der Vier ist übrigens gebürtiger Engländer – und nur drei von ihnen leben in der britischen Metropole. Aber sie alle sind mit ihrem London-Beat am Puls der Zeit.

Londonbeat haben nun nicht nur einen neuen Hit, sondern sogar ein komplettes, frisches, Hit-Album im Gepäck: „Say So“. „Nicht nur, dass sich die Leute immer noch an uns erinnern: Das Interesse wieder etwas Neues von uns zu hören, ist nach wie vor so stark, dass wir dem nun schließlich nachgegeben haben, “ erklärt Jimmy Helms. Obwohl er sich seit seinem ersten Solo-Hit 1974, also schon vor und auch nach Londonbeat, in Musicals, als Schauspieler oder als Buchautor bewiesen hat, Trompete und Flügelhorn beherrscht, Golf spielt und sich sogar mit Direct Marketing beschäftigte, blieb der in Florida geborene und in Boston aufgewachsene Sänger doch die ganzen Jahre hinweg vor allem eins: ein talentierter Songschreiber. „Auch in der Zeit, in der Londonbeat ‚verschwunden’ war, gaben wir Konzerte, schrieben ein paar Stücke für Londonbeat und blieben in Kontakt.“

Jimmy “Chirpy” Chambers stammt ursprünglich aus Trinidad, gründete in den frühen 70’ern zusammen mit Elkie Brooks und Robert Palmer die Gruppe Dada (später Vinegar Joe). Er sang mit Ex-Londonbeat-Mitglied George Chandler im Background-Chor von Paul Young, ist strenger Vegetarier, sowie gleichzeitig Kampfsportexperte und Kinderbuchautor. „Es ist also nicht so, dass ich mich ohne die Band gelangweilt hätte. Aber egal, was ich auch machte – ständig fragten die Leute nach Londonbeat. Es war wie ein ‚jack-in-the-box’, der mich ansprang sobald ich eine Tür öffnete,“ amüsiert sich Chambers. Er war es auch, der Miles mit in die Band brachte. „Eigentlich war es meine Ex-Frau. Sie hörte nicht auf, über diesen jungen Gitarristen und Bassisten zu reden und schickte ihn mir eines Tages einfach vorbei.“

Miles ~Caine~ aka Miles Upshaw ist ebenfalls in Florida geboren, in Boston aufgewachsen und dann nach London gezogen. „Schon allein deswegen passte er perfekt zu uns, denn auch ich habe Verwandtschaft in Boston“, lacht Jimmy Chambers und ergänzt: „Aber vor allem brachte Miles durch seine Vielseitigkeit auch die frischen Impulse mit, die wir für Londonbeat jetzt wollten.“ „Ich habe als Tourmusiker in vielen verschiedenen Bands gespielt – von Rock bis Jazz“, erklärt Miles dazu. Der Vierte im Bunde, der Düsseldorfer Gitarrist Marc Goldschmitz, lief den drei „Engländern“ schließlich in den Coconuts Studios in Köln über den Weg. Bei Marc stand schon Songwriting und Produzieren von Score für diverse TV-Produktionen auf dem Programm, er spielte in der deutschen Rockband Armageddon Dildos, dem Pop-Projekt Elfenbein und war als Tourmusiker für Tic Tac Toe unterwegs. Dementsprechend freut er sich jetzt schon besonders auf die kommenden Live-Auftritte von Londonbeat.

„Miles und Marc sind genau die beiden Komponenten, die uns für einen Neuanfang noch fehlten,“ freut sich Jimmy Helms: „Ausschlaggebend war für uns, dass Coconut Records einerseits zwar auf unseren etablierten Namen setzt – andererseits aber betonte, dass es einen großen Schritt nach vorn gehen soll. Sonst hätten wir uns darauf auch nicht eingelassen, denn wir wollen nicht ständig in Nostalgie schwelgen und uns andauernd wiederholen.“ Und die gewünschte Ankunft im Hier und Heute ist Londonbeat hervorragend geglückt. Obwohl es auf dem neuen Album auch eine gefühlvoll überarbeitete R&B-Version von dem (weltweit über 3 Millionen Mal verkauften) Nummer-Eins-Hit – „I’ve Been Thinking About You“ gibt, sind alle Songs auf dem neuen Album stilsicher im Jahr 2003 angekommen. Und Stücke wie das fröhlich augenzwinkernde „99“, die Hommage von Jimmy Chambers an „J-Lo“ (Jennifer Lopez), der Titelsong „Say So“ und vor allem ~Rhythm Of My Song~ sind definitiv Hit-Anwärter.

Besonders ergreifend ist die Ballade „Spirit Of A Child“. Der Song entstand im Sommer 2002 nach dieser wochenlangen Suche nach den zwei vermissten Mädchen in England, die später tot aufgefunden wurden. Ohne vorher darüber gesprochen zu haben, begannen Londonbeat-Produzent Charles Pierre, Jimmy Chambers und auch Jimmy Helms gemeinsam an diesem Stück zu arbeiten. Jimmy Helms: „Wir waren alle von diesem barbarischen Doppelmord tief bewegt und als wir uns im Studio trafen um einen neuen Song zu komponieren, ergab es sich zwangsläufig, dass es ein trauriges Lied wurde.“ Jimmy Chambers: „Der Song handelt aber nicht spezifisch von diesen beiden Mädchen. Es geht um alle Kinder, die von Erwachsenen gekidnappt und getötet wurden.“ Jimmy Helms: „Man fühlt sich so hilflos, weil man nichts dagegen tun kann, weil man es nicht ungeschehen machen kann – aber man kann als Musiker, indem man seine eigenen Gefühle dazu raus lässt, auch den anderen Menschen ein Ventil bieten, ihre Empfindungen in Worte zu fassen.“ Jimmy Chambers: „Dieses Lied ist aber keine Abrechnung mit den Mördern. Es richtet sich vielmehr an die Eltern, ihre Kinder zu lieben und ihnen diese Liebe jeden Tag zu zeigen.“ Jimmy Helms: „Es ist ein Aufruf, aufeinander aufzupassen und sich gegenseitig zu helfen.“

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Hits

   

I've Been Thinking About You

   

A Better Love

   

You Bring On The Sun

 

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